Muränien Muränien!

deutsch-rumänisches Musik- & Kulturprojekt 17.8. – 2.9. und 1.11. – 3.11.2012

Endlich in Muränien

Nach dem herrlichen Auftakt in Timisoara machten wir uns am Dienstagabend auf den Weg nach Sibiu. Hier konnten wir zum ersten Mal die Qualität der rumänischen Straßen bewundern. Hier ein Schlagloch, da ein Huckel, mal mehr Asphalt mal weniger. Die Straße nach Sibiu ist auch die einzige Möglichkeit für (gefühlt) tausende von LKW dort hin zu gelangen. So können wir berichten, dass wir mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 Km/h unterwegs waren. Für die gut 250 Kilometer brauchten wir beachtliche fünf Stunden. Doch der Weg ist das Ziel und das langsame Reisen hat auch den Vorteil, dass selbst der Fahrer einen längeren Blick auf die wunderschöne Landschaft riskieren kann.

Sibiu oder Herrmannstadt liegt in der Region Siebenbürgen und ist eine ehemals von Deutschen bewohnte Stadt. Das schlägt sich vor allem in der Architektur der Altstadt nieder. Auf der Suche nach einer Möglichkeit für ein wenig Straßenmusik wurden wir dann auch genau hier fündig. Hinter einer Kirche trafen wir auf wandernde Gesellen, die hier Station machten und sich mit der Reparatur des Gebälks beschäftigten. Sie sprachen wir an und promt hatten wir eine Einladung zum Musizieren vor ihrer Unterkunft. Wir hatten nur noch denn Pfarrer zu fragen. Der hatte nichts gegen etwas Musik einzuwenden und erlaubte uns das Spielen mit den Worten: „Ihr dürft bis 23 Uhr. Es wird sich niemand beschweren, schließlich sind wir die Kirche.“

Das Konzert selbst war wieder sehr angenehm und die Gesellen machten ordentlich Stimmung. Sie tanzten mit sich selbst und später auch mit den Passanten und die ließen das mit Freuden mit sich machen. Da wir während des Konzertes naturgemäß nur wenig mit den Leuten reden konnten, haben wir im Anschluß der Bitte nach einer Fortsetzung des Abend in der Lieblingsbar der Gesellen nicht widerstehen können. Hier trafen wir dann nicht nur unsere neuen Freunde wieder. Auch ein paar Einheimische waren mit am Tisch. Eine von Ihnen outete sich als Enkelin einer deutschsprachigen Familie und konnte uns so einiges sehr Interessantes erzählen, was unseren Kameramann und Busfahrer sehr freute, denn seine Großmutter kommt auch aus der Gegend und so ist er mit uns quasi unterwegs auf den Spuren seiner Familie.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am August 25, 2012 von in Expedition, La Marche, Rumänien und getaggt mit , , .

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